#27 Gemischte Gefühle

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
23 Uhr, abgekämpfter Einstieg, Stephan ist mit fünf Zetteln nicht vorbereitet // Grundsatzklärung: Der Talk lebt davon, dass zwei Leute aneinander vorbeireden // Review der Stimmung der letzten Folge, im Hintergrund: von Stephan mitgebrachte Strand-Atmo // Post-Urlaub-Urlaubsreife ist Stephan ins leicht zerstörte Gesicht geschrieben, liegt aber an den im Schwimmbad geklauten Schleich-Spielzeugen // Für die überregionalen Hörer: Schnorres ist ein Schnurrbart // Viel Bewunderung für picky Bartenwale, die ihre Nahrung (Krill, nicht Krabben!) vorfiltern // Micha kämpft mit der Geräuschkulisse und der Jahreszeit: Es sollte nicht zu warm sein, aber trotzdem hell, zu dunkel ist auch blöd. Überhaupt:“Lasst doch mal die Uhr in Ruhe!“ // Michas Tages-Energiemanagement: wenig gegessen und trainiert, um sich auf den Talk vorzubereiten. Hat nicht viel gebracht, außer mega Hunger //
10:51 //
Stephan möchte eine Strandgeschichte aus Miami erzählen (alle Hörer: nicht schon wieder Wirbelsturm!) // kleiner Exkurs: Michas Bizeps und die Konsequenz von Schwangerschaftsstreifen an den Armen bei zuviel Zufuhr von Extra-Mitteln, weswegen er keine nimmt // Anyway: Stephan wird beim Workout am fotogenen (weil geiles Licht) Strand von einem schönen (wirklich! selten so gutaussehenden!) durchtrainierten Typ angesprochen, der seine Fragen mit dem Finger auf Stephans Haut streicht, der das irritierenderweise trotz Hinweis auf seine Heterosexualität zulässt. Es entsteht eine, äh, Situation, denn der Typ weist darauf hin, dass Gewissheit nur durch Ausprobieren entstehen kann // Stephan bedauert die Verköperung von so viel Partnerperfektion in Form dieses Mannes, weil. Naja. Denn: Alles passt! // Die Inception scheint zu funktionieren: Wo und wann wäre ein besserer Zeitpunkt, das Maybe-Gay-Thema zu klären, als hier und jetzt mit diesem Ricky-Martin-Mitte-20-Lookalike? Vor allem: So viel Begehren! Das gab’s noch nie!!! Echt! So! Wirklich! Krass! // Stephan schlägt das Gipfelkreuz aus, resümiert aber noch heute viel und intensiv im Konjunktiv darüber // Gut, dass das Thema zum Namen des Talks passt! //
28:50 //
Rückkehr zu administrativen Themen: Alle angefragten Gäste (Megapromi oder nicht, das ist hier die Frage) haben mehr oder weniger höflich abgesagt // Wer macht eigentlich das Management von Zart&Bitter? Und welche Personengruppe hat alternativ Talk-Gast-Potential? // Micha sucht wieder ein neues Talent und nimmt Gesangsunterricht, weil Emotionstransport über Singen natürlich mega // Song mit geil gezupftem Bass: Lou Reed – Take A Walk on The Wild Side (findet Micha besser als Bruce Springsteen neulich) // Wegen des Songs Austausch über Erinnerungstrigger durch Musik oder Gerüche, zum Beispiel von Blumen zu He-Man in einem Nasenreiz (Micha) oder eine Melange aus Kokosnussöl, Männerschweiß und Meerwassersalz für „sexy Ricky“ (Stephan) //
40:40 //
Stephan braucht Sozialgeräusche (Zuhörgeräusche beim Talk, damit ein Dialog auch als solches erkennbar ist), da passt Micha als reiner Sidekick heute prima // Dieser bewirbt nochmal den Pflegeroboter // Stephan thematisiert „Vergänglichkeit“ mit einer Kumpelgeschichte: Beim gemeinsamen Bewohnen eines Hotelzimmers erschrickt er sehhilfelos über eine Tube im Kulturbeutel des Kumpels, die er fälschlicherweise für ein Darmentleerungshilfsmittel hält. Tenor:“Alter, sind wir schon so alt geworden!“ bzw.: Sieht man nur, was man sehen möchte? // Halb-Playback: Absolutes Novum für Stephan, was seit 60 Jahren im Schlagerfest der Volksmusik Common Sense ist. Das sei wie alkoholfreies Bier, oder YouPorn mit Schaufensterpuppen: Unecht! Micha weist auf die absolute Legitimität bzw. Existenzberechtigung beider Vergleichsgrößen hin //
50:30 //
Micha fühlt wegen Wien den Sigmund Freud und glaubt, dass Frauen eine höhere Intelligenz am Emotionsregal haben als Männer // Wie sehr beeinflussen äußere und innere Impulse die Benennung von Gefühlen? // Stephan kann nicht sagen, ob und welchen Unterschied es dabei zwischen den Geschlechtern gibt, attestiert sich aber generell gute Antennen zur Gefühlseinschätzung, allerdings mit einer Verständnisverzögerung von mehreren Tagen // Stephan arbeitet immer noch daran, für Micha etwas zu empfinden. Dort: grundsätzlich viel Selbstbewusstseinsfassade bei kompletter Unsicherheit //
59:30 //
Themenwechsel, Stichwort Vorurteilsfalle: Micha hat aus Versehen einen Asiaten beleidigt. Es hat mit einer Mitfahrgelegenheit nach Frankfurt (Zart&Bitter-Promo-Tour) und keiner Sprachbarriere zu tun // Weitere Episode aus der Mitfahrer-Kategorie: Zwei Frauen ziehen sich vor dem Betreten des iranischen Konsulats Burkas über. Fazit: Wie sehr leben die Talker in ihrer Uns-geht’s-gut-wir-kriegen-ja-nix-mit-Blase? // Song: Ladyhawke – Back of the Van, Micha bekommt davon Sodbrennen. Stephan spielt noch einen anderen Song aus „Into The Wild“: Eddie Vedder – Rise // Micha hat wirklich Sodbrennen. Stephan gibt medizinische Tipps und verwechselt Natron mit Chlor, landet bei verrückten medizinisch fragwürdigen Geschichten, von denen Micha sich direkt distanziert, weil sie dem Bildungsauftrag von Zart&Bitter nicht gerecht werden //
74:13 //
Zuviel des Lobes von Stephan am Ende, Micha kontert mit Hinweis auf Rohrkrepierer-Instyle-Story beim letzten Mal // Outro, Versprechen auf baldige Rückkehr //

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