#28 Feigenbaum und Ahorn

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
Miracle Stephan (jetzt schmatzfrei) und Micha: die zarteste Versuchung, seit es Einleitungen gibt // Grundsätzlich: Zart&Bitter, der authentische Talk, weitab vom unethischen Witwen-Wecker-Job, gut für den täglichen Blick in den Spiegel. // Micha mit Themenblumenstrauß deluxe hat das keltische Baumhoroskop im orangenen Modus durchgeackert (Stephan, sinngemäß: „Nö, Farbe Orange eher nicht so beruhigend, ich denke da eher an die Müllabfuhr!…Oder die 70er!“) und bewirbt sich mit der Einordnung von Stephan als Ahorn (Freigeist, unkonventionell) und sich selbst als Feigenbaum (empfindsam, bisschen schwierig) direkt initiativ für Chakra-Wasser-Verkauf bei Astro-TV. //
11:06 //
Micha schaut grundsätzlich keine Horrorfilme, weil monatelange Erholungsphase danach notwendig. Da hilft auch der kleine (wissenschaftlich erwiesene) Orgasmus durch Gruseln nichts. Lieber Suspense, von Hitchcock erfunden und geprägt. Grusel sowieso nur solange gut, bis man weiß, wie das Monster aussieht. Überhaupt: Wann gab es mal einen Gruselfilm mit einer sinnvoll-schlüssigen Auflösung?? Stephan hat neulich was gesehen, aber vergessen, was. // Alarm! Tool jetzt doch bei Spotify, inkl. Erinnerungsauffrischer für Stephan („Was isn Tool?“), deshalb nach Endlos-Entscheidungsfindung also Song: Tool – Jimmy, weil Komplettfaszination Album. //
17:50 //
++Stephans Plattencover-Analyse++ Hörerwunsch: Michael Wendler – Stunde Null. Überraschung: Stephan hat mal mit dem (unnötig affig abgeschirmten) Wendler auf derselben Bühne gesungen. // Begriffsklärung „Spökes machen“: bisschen Klamauk machen // Anyway: Schlimmer als jedes Heavy-Metal-Cover: die Knight-Rider-Schrift, der peinliche Boxenstop-Look im Unterhemd mit all den Reifen, totale Wort-Bild-Schere mit dem Albumnamen. Triefendes Testosteron, so schlecht, dass Stephan es schon wieder gut findet. Fazit: Platte wird wahrscheinlich nur aus Hass gekauft. // Weiteres Cover: Megadeath – Rust in Peace: Sieht aus wie eine Kinder-Gruselkassette, Hintergrund mit Business-Typen (eigentlich Politker aus den 80ern) wie Telekom-Vorstandssitzung. Im Vordergrund Röhre mit Alien. Ganz klare Gesellschaftskritik: Der Kristall leuchtet den todbringenden Unternehmen den kapitalistischen Wachstumsweg in zerstörerische Alien-Sphären, kann aber auch als CSU-Kritik verstanden werden. Stephan vermutet hinter der Band eine Werbeagentur, spezialisiert auf Super-Wortspiele. Er möchte im Rahmen eines „Megadeth meets Wendler“-Projekts den Wendler in die Alien-Röhre stecken und zum Mond schießen. //
31:55 //
++Topic: 5 Minuten Trash ++ Stephan hat die erste Folge Bachelorette (noch NIE mit Niveau! Warum gibt man ihr zur Begrüßung nicht einfach die Hand?!) geschaut. Würden Zart&Bitter-Mitglieder in die Sendung passen? Viel Verachtung für die geskripteten und total unehrlichen positiven Vibes, die Gerda Kandidat Harald für seinen singenden Ersteindruck entgegenbringen soll. Micha hat alles durchschaut: Insta-Größen suchen natürlich nur nach bild- und influencertauglicher Seitendeckung, und keiner dort ist irgendwas mit Therapeut! Stephan wird von der möglichen Verdienstmöglichkeit als Kandidat getriggert. // These! Heidi Klum ist die gefährlichste Frau im deutschen Fernsehen: Hinter dem Anlocken junger Mädchen steckt böser Zerstörungswille, meist gekrönt mit einem BussiBussi-Arschtritt aus der Sendung. Micha erklärt die reine zielerfüllungsorientierte Strategie des Projekts dahinter und „Die ist in echt bestimmt viel netter“. //
41:05 //
Bevor es wieder zum schwereren Thema geht, spielt Stephan nicht die coole unplugged Version von Phoenix – 1901, sondern die Originalversion. Phoenix ist übrigens die Hauptstadt von Arizona // ++ZartBitter Kultur++ Micha lässt das nächste Thema feierlich mit Umschlag erraten: Luciano Pavarotti! Ohne ihn hätte es Paul Potts und die Oper als massentaugliches Medium nicht gegeben: Der Durchbruch kam dank Herbert von Karajan und kurz danach dann das Pavarotti-Mobil: Mit neunmal hohem C (nicht! das! Bonbon!) tenort sich Pavarotti ohne abgeschnittene Eier zur Weltspitze. Übrigens: Weltrekordhalter mit 67-minütigem Applaus mit über 100 Vorhängen! Was denkt man als Künstler währenddessen? // Song: Gary Numan – Cars, weil Beeinflussung vieler Bands. //
62:30 //
Das Keyboard in Songs, bedauerlicherweise eher ausgestorben, hat aber auch zur Selbstzerstörung vieler Songs geführt. // Die neue Auflage der Zart&Bitter-Karten wird künftig im Waldorf-Format mit abgerundeten Ecken produziert. // Dinge, die Micha im Alltag faszinieren und besonderes weit sehendes Equipment benötigen: Mond, Flugzeuge, Brücken und Stromtrassen (wegen Struktur). // Stephan hat zum Thema „Fernglas“ direkt eine Geschichte eines Freundes aus Manhattan in einem besonders hohen Hochhaus in einer Wohnung (die einmal um den Aufzug rumging) hausend parat, der sich ein Fernglas „so dick wie ein Ofenrohr“ mit 6000-facher Vergrößerung zulegte und New York zu einem RealLife-Wimmelbuch machte (Spanner!). //
73:12 //
Micha entdeckt nach dem Duschen den Twilight-Tunnel aus der eigenen dunklen Wohnung in ein anderes Bad gegenüber und fühlt den Dimensionssprung 2001-like. // Die Problemzone des Mannes liegt übrigens im Bauchbereich, und diese Fettschürze ist ungesundes Fett! // Stephan hat Bock auf Fitness-Studio, Micha trainiert gerne Beine. //
76:10 //
Stephan findet Spielen mit dem Dreijährigen total schön und anstrengend, weil dramaturgisch anspruchsvoll. Total unfair, dass total bräsige Youtube-Videos, in denen stumpf und mit wenigen Schnitten Eisenbahnen kindgerecht mit mittelmäßigen Begleitkommentaren gefahren und gefilmt werden, kleine Kinder derart faszinieren! Super, dass Stephan theoretisch dann auch mal abgeben kann! // Geschäftsidee: Zart&Bitter4Kids-Youtube-Kanal // Micha („Ich mache aber nicht den Clown für fremde Kinder!“) beschreibt die gedämpfte Elternwelt-Atmosphäre, wenn die Kinder im Bett sind und fühlt sich bereit dafür, Stephan kennt diese Welt gar nicht, weil er neben seinem Sohn immer mit einschläft. //
83:00 //
Zum Abschluss Rubrik „Michas deutliche Hinweise“: Rettungsgasse bilden! Keine Kippen in Gewässer schmeißen, weil (Grund-)Wasserverschmutzung! // Stephan fällt ein, dass früher Aschenbecher an Toiletten installiert waren, weil man beim Abseilen noch eine gequarzt hat. // Bitte zum Outro kein Lob mehr, einfach raus!


Wo ist das Outro?
Raus!
Tschüss!


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