#30 Der Android im Schlaf

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
Stephan rollt den Einleitungsschwallteppich deluxe (Anmod mit Tempo, direkt ins Rückenmark!) aus, Micha vermutet Gagschreiber im Hintergrund, schiebt — ebenfalls nicht abgelesene — Einleitungsergänzung und ein mysteriöses Geräusch dazu. // Bedauerlich: Bei Zart&Bitter funktionieren die Gespräche nur noch, wenn ein Mikro zwischen ihnen steht, alles außerhalb dessen ist sinnlos geworden. Das ist der Preis, den man für den Erfolg als kleinster Podcast der Welt bezahlen muss. // Trotzdem war das letzte private Treffen im Alten Zoll-Biergarten unter dem unfassbar riesigen Dinofuß-ähnlichem Baum — eine Platane? Keine Buche! Keine Region in Frankreich [v.d. Red. ergänzt] (Palante) und auch kein juristischer Kommentar (Palandt), bitte nicht in anderen Themen verlieren! Obwohl, wo man gerade dabei ist: Hanuta-Aufkleber auf Briefkästen sind Sachbeschädigung! — roter Faden bei Zart&Bitter noch nie dagewesen, zurück zum Baum, unter dem die beiden saßen: ein Gigant, der sich im Wachstum aus der Rinde häutet. //
11:10 //
Stephan möchte für alle Hörer gleichermaßen da sein und verrät deshalb unter Anderem sein Alter nicht. Grüße an dieser Stelle nach Österreich, wo auch Wein angebaut wird — trotz der Alpen! // Über das (Hörer-)Alter profi-like zurück zum Baum: Es folgt Stephans Rekapitulation diverser Lebensprämissen nach Altersstufen, quasi von Frauen zum Wald, und endet mit der Vorfreude, irgendwann im Wald im Blätterboden vermodern zu dürfen. Das wäre das Ende von Zart&Bitter, der einen von zwei Konstanten im Leben von Micha. Die andere ist sein Körper. Apropos „mein Körper“: ++Thema 1++ //
15:46 //
Nochmal schnell zurück zum Wald! Waldbaden für Stephan wesentlich nachvollziehbarer als Nacktwandern. Einwand Micha: Kommt auf den Baum an, weil grundsätzliche Rinden- und somit Spürproblematik beim Baumumarmen. Lieber Buche als „so ’ne blöde Fichte“. Hochsensibles Migrationsthema: Fichte ist kein heimischer Baum, sondern reine Möbelware, weil Nachkriegsbaum und jetzt klimawandelbedingt sterbend. // Micha entzaubert den Trümmerfrauenmythos, das hat aber nichts mit #MeToo zu tun. Nichtsdestotrotz haben die Frauen auch Bäume gepflanzt, dies wurde übrigens auf dem 50-Pfennig-Stück verewigt. Kein Bedarf mehr, Peter Wohlleben einzuladen, Stephan weiß bereits, dass 1,8 Milliarden Bäume zwecks Aufhalten des Klimawandels gepflanzt werden müssen, Micha würde das effizienzorientiert mit Saatbomben aus Flugzeugen organisieren. //
22:50 //
Genug mit dem Öko-Podcast! Man reiche Stephan einen Stift! Song: Xavier Rudd – Follow The Sun (Plätschersong, überhaupt nicht hart.) // Jetzt wirklich: ++ Thema 1++ Körper ++ Micha bei Yoga im Park, erfährt trotz bisheriger ausreichender Bewegungsgewohnheiten die Unfähigkeit des eigenen Körpers, gibt sich aber in der Abschlussentspannung dem ihm eigenen Bedürfnis hin, etwas über die Passagiere in dem über ihm fliegenden Flugzeug zu erfahren. Es folgt das 21-Tage-Programm für den Yoga-Neustart per Buch für das Standard-Zivilisationsopfer während des fachgerechten Schnürsenkelbindens. Passt das zum Heavy-Metal-Hörer Micha? Klares Ja, weil tief drin ein Tänzer versteckt. //
35:40
//
++ Zart&Bitter Traumstunde ++ Maximalmoment der Unentschlossenheit: Wer fängt an? Micha. Gottseidank aufgeschrieben: Micha wird von Bishop aus Aliens als Pflegeroboter betreut (Bitte beachtet, dass Stephan sich gemerkt hat, dass der Android in Prometheus von Michael Fassbender gespielt wird!). Jedenfalls hat der Android die Notwendigkeit einer Darmspiegelung bei Micha erkannt („Hast du das echt geträumt?!“). Diese wurde allerdings inklusive nicht vorher abgesprochener Kopfbetäubung durchgeführt! Und im Wachzustand war der Schmerz aus dem Traum immer noch da! // Exkurs von Stephan zur sinnvollen Schmerzsteuerung des Körpers im Gehirn: Annahmeverweigerung des Verdauungsschmerzes zugunsten Ruhe. Wieviel Schmerz kann man wollen können? // (nicht zu tiefe) Traumanalyse: Grundsätzliche Faszination für alle künstlich-humanoiden Maschinen/Roboter, außer C3PO //
44:40 //
Song: Chris de Burgh – High On Emotion (grundsätzliche Ablehnung seitens Micha, soll aber mal unkommentiert im Talk gefeatured werden), dazu ein Exkurs: ++Stephans Plattencover-Analyse++ zum dazugehörigen Album „Man On The Line„: Chris de Burgh total innovativ als Olli-Dittsche-Lookalike im luftleeren Raum mit Telefonhörer (an Kabel!) in der Hand, es geht ganz klar um Kommunikation, überbemüht vage gehalten — oder als absolutes Zufallsprodukt während eines Telefonats mit nachträglich angepasstem Albumtitel geshootet. // Weiter mit ++ Zart&Bitter Traumstunde ++ Stephan wird reportagebedingt an einer Schule in der Türkei einem Typen vermittelt, der bereit ist, über die nicht mehr existierende Redefreiheit zu sprechen (Mikro ist aus). // Stephan schläft übrigens in Unterhose, Micha ebenfalls — plus frisch dem Schrank entnommenes T-Shirt, das an anderer Stelle auch tagsüber getragen wird! Nacktschlafen wird beiderseitig abgelehnt. Nach dem Androidentraum erst recht. Kalauerstimmung bei Stephan, Micha erbittet sich mit erhobener Stimme Sachlichkeit. // Plötzlich wird der redebereite Informant verhaftet — Stephan hat das Mikro immer noch nicht an, bekommt aber eine Gefängnisrundführung: Die Gefangenen hängen in Gehegen völlig verwahrlost an Haken wie an so einem Wäschereikarussell, alles ganz furchtbar, in einem anderen Gehege Gefangenenshows zur Unterhaltung der Besucher, an anderer Stelle Kinder auf einer höhergelegenen Stange, die gerauchte Kippen auf Besucher schmeißen. //
61:09 //
Noch ein Traum (komplett anders!): Stephan spielt im Garten mit Kindern, Mahnung von der Nachbarin, es sei zu laut, die Affen werden verrückt! Und die Affen werden verrückt, klettern über den Zaun und nehmen die Kinder an der Hand ins Haus. Stephan wird von einem krass großen Silberrückengorilla reingeführt. Der kann sprechen und findet die Couch wohlig-gemütlich, ist aber in Gummibändern gefangen und wird von Stephan befreit. Weil er so fürsorglich ist, knuddelt der Gorilla ihn ordentlich durch. Der Traum endet mit den Kindern, die mit den Schimpansen wieder zurückkommen. Analyse: Ganz klar nicht aufgearbeitete sexuelle Wünsche, sagt Micha. Kann aber auch Wunschprojektion in gemütlichen Sesselgorilla sein, die bei Stephan im Leben durch Gummibandgefangenschaft verhindert wird. //
67:50 //
Verschiebungsbeschluss der Astro-Frage auf die nächste Folge mit nur Hammer-Themen: Politik-Kabarett-Arte-Mit-Untertitel-Gucker (Micha macht wegen Missverständnis Asozialgeräusche) Stephan auf Mallorca, saufen mit dem Fußballclub, man beachte den Kontrast! (Micha macht Sozialgeräusche) Vorfreude!
Abschließende Worte?
Rubrik „Michas deutliche Hinweise“, Abteilung Haushalt: Unbedingt mit Käsepapier bevorraten! Und: Zahnseide, Zahnseide, Zahnseide! Idealerweise noch mit dem Rest Zahnpasta im Mund. //
Gegenseitiges „Süß!“- und „Du bist aber auch ein netter Kerl!“-Zusichern, hat wer einen Abgrund, und wenn ja, wie groß?
Es war wundervoll.
Ciao!

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