#31 Gekrümmter Raum

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
Bgrüßung zum herbstlichen Saisonauftakt. // Kirmes-Zeit! Nicht Michas Fall („Karussell: zu unsicher! Zuckerwatte: zu süß! Bierzelt: zu besoffen!“), aber Stephan ist dankbar, weil Programm für Kinder. Und überhaupt: ein! Meter! Bratwurst, der sich beim Einknicken ins Brötchen in eine „ganz normale“ Wurst verwandelt. Man tauscht sich über die effekthaschenden begeh- oder befahrbaren Geisterbahnen mit semi-innovativen Namen aus, die sich in den letzten 30 Jahren in Billo-Erschreckerei nicht sonderlich gut weiterentwickelt haben, aber kurz vor gästelichem Geld-Zurück-Gedanken zum Schluss nochmal einen „echten“ Schocker bringen. Hilft aber nichts, Kinder gähnen trotzdem. Wie heißen eigentlich die Ansager auf der Kirmes? Recommandeure. //
10:02 //
Schlechte Performance durch manipulierendes Magnetfeld unter den Bällen beim „Pferderennen“ (aka Kamelrennen)? Oder einfach nur Aufregung (in einer Kirmesbude? Auch bei den Tellerwerfern!)? Stephan hat beispielhaft einen Recommandeur und eine Recommandeurin aufgenommen, die Sirene aber nicht. Micha hilft aus und findet es unerträglich. // Stephan glaubt, es gibt nichts Geileres, als bekifft vor der „Kotzmühle“ Commander zu stehen. Die war übrigens auch bei Rock am Ring, es gibt Beweisfotos. // Kirmes übrigens der totale Heiratsmarkt: gemachte Brüste, kiloweise Make-up, Micha (entsetzt):“Gibt’s nix Anderes?“ //
17:20 //
JETZT kommt das eigentliche Thema! M A L L O R C A // Stephan, eigentlich Kabarett-Geher, Modernes-Stück-Im-Theater-Reinzieher, nicht unbedingt ein Freund der „Auf die Zwölf“-Kultur, lässt die Kutsche, die ihn in die Oper bringen würde, bei Bedarf stehen und fliegt stattdessen schon mal mit seinen Fußballkumpels nach Mallorca. Schnell wird klar: Die Story hat Stephan schon bei „The Walk“ (Minute 64) erzählt. Schockstillemoment. Micha rekapituliert die Telegramm-Version, Stephan erzählt nochmal die „kurze“ Version: Von Minute eins an Alkoholvollgas ohne Frühstück, viel zu krass für Stephan, der da nicht mithalten konnte und sich eigentlich zwischendurch einfach mal ein Ei braten wollte. Frauen angraben ging auch nur so lala, aber er hat eine kennen gelernt (Sabine? Tanja? Steffi? Nadine?). „Jibbet wat Schöneres?“ sagte dann der, der seine Beine am Abreisetag nicht mehr bewegen konnte und mit Umweg über ein Krankenhaus erst zwei Flieger später zurückreisen konnte. //
24:46 //
Micha hat sowas noch nie gemacht und hat da auch keinen Bock drauf. Sein Primitivismus funktioniert anders. Er war mal auf dem Oktoberfest (von morgens bis spätnachmittags), fand die Stimmung in Ordnung und ist dann gegangen, solange er noch gut drauf war. // Übrigens: Das italienische Wochenende gilt es auf der Wiesn zu vermeiden. // Michas Gastgeber damals der Enkel vom Ekel-Alfred-Schauspieler Heinz Schubert aus Ein Herz und eine Seele (Micha kennt jede Folge). // Micha guckt aktuell Markus Lanz wegen geordneter Sprechfolge lieber als Anne Will, wo alle ergebnislos durcheinanderreden. Wäre Stephan bei Lanz, würde er wahrscheinlich ein Thema aus dem Talk wiederholen. Dieser beschreibt ausführlich seine Antipathie gegenüber ML: Streber — aber mit gutem Team! Ganz im Gegensatz zu diesen „eiskalten Moderationsrobotern“ Sandra Maischberger und Anne Will. Wie bitte? Sexismus bei Zart&Bitter?!?! Muss die Sendung abgebrochen werden? Nein, weil Dunya Hayali ist total gut. Viel besser als der Markus, weil empathisch und fair. // Klar ist, wird Stephan jemals bei Lanz sitzen, wird ihm diese Sendung aufs Härteste auf die Füße fallen. Micha unterstellt Stephan Haarneid auf Markus Lanz, schließt random ab:“Warum war ich eigentlich noch nie verheiratet?“ // Stephans Prognose: Hochzeit und Heiraten wird aussterben, sobald die Steuerpolitik nicht mehr so ist wie jetzt.
37:20 //
Song: Mike Oldfield — Moonlight Shadow, zur Unterstützung des Tänzers in Micha. // Erklärung des „Prinz Albert„-Piercings, damit Stephan keine Suchmaschine bemühen muss. // +++ Astro-Frage +++ Micha macht den Laien-Lesch und beantwortet Stephan die Fragen zum Thema Zeit(-Reisen) und Raum(krümmung). Wie funktioniert das Großvater-Parodoxon? (Gar nicht!) Ist Zeit-Dilatation wissenschaftlich erwiesen? (Ja, mit Atomuhren sogar auf der Erde messbar). // Lichtgeschwindigkeit ist nicht erreich- sondern nur annäherbar, weil die benötigte Energie dafür ins Unendliche steigen würde.
Reisen in die Vergangenheit kann man vergessen. Man müsste einen Moment-Zustand des kompletten Universums speichern und diesen an einem späteren Zeitpunkt wieder rekonstruieren, was nicht möglich ist. // Zeit hat übrigens keiner „erfunden“. // War in der Urknall-Pampelmuse Materie oder Energie drin oder ist das das Gleiche? Seitdem wird jedenfalls alles kälter, durchlässiger und irgendwann gibt’s keine Sterne mehr am Himmel der Ausdehnung wegen. // Zeit ohne Ursache und Wirkung(satomen) nichtexistent. Also auch vor dem Urknall nicht. // Vielleicht ist das Universum eine gedrehte Acht, weil es gibt ja spekulativ keinen Rand. //
55:35 //
Stephan spoilert Dark (im Hintergrund Justiergeräusch von Michas Mikro), da werden Sachen gezeigt, die in der Eiffel jeden Tag passieren. Vielleicht guckt Micha das doch noch. // Micha erzählt von „Der Anschlag“ von Stephen King. Jedes potentielle Paradoxon wird dort verhindert, weil es nicht möglich ist. Was ist die Mehrzahl von Paradoxon? [Paradoxa, Anm. d. Red.] Egal, Micha und Stephan sind durch, gehen schlafen, aber jeder auf seiner Seite! //
Wichtiger Hinweis: Alle physikalischen Angaben und Aussagen bitte nicht ohne zusätzliche Überprüfung übernehmen! //
Over and out.

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