#35 Die große Weihnachtssendung (Punsch&Stollen)

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
Weihnachtlich-sanfte Begrüßung mit den Weihnachtsgeistern Stephan und Micha, heute mal in friedlich, zieht sich aber zum Anfang schon, Ausbreiten der vorbereiteten Themen und Eskalationen mit frohen Weihnachtswünschen an den ganzen Globus mit maximal ausgestrahlter Gemütlichkeit // Stephan „zündet“ den „analogen Kamin“ an (Waldbrandknistern) // Aus den IKEA-Lammfellen, die man üblicherweise so vor den Kamin wirft, wurde der Mantel von Jon Snow gemacht, mit dem Micha übrigens während des Einschlafens im Vortraum gern mal zusammen auf der Mauer steht. Hinweis auf mindestens 2 Endversionen bei Serien, weil mindestens einer immer spoilert. // Stephan tauscht den Kopfhörer, Micha pustet derweil in den Tee (Oma-Hausrezeptur) und macht Alleingeräusche // Tee schmeckt wie Saunaufguss, man kann ja auch Klosterfrau Melissengeist trinken, dazu werden Stollen (Micha: „drüsch!“), Marzipanherzen und Plätzchen gereicht. // Wie heißt die Oblade in der Kirche? Stephan, das ADHS-Kind, hat nie im Kommunionsunterricht aufgepasst, weiß aber, dass Moses die zehn Gebote auf dem Berg aus der Schublade geholt hat. Es wird Indiana Jones – Die Jäger der verlorenen Bundesschublade gespoilert (der Teil, in dem die Nazis zerfließen und nicht mit dem Panzer fahren). // Micha ist bibelfest und erklärt den Ablauf beim Abendmahl und gleich auch noch die Martinsgans. // Stephans innere Uhr hat für Mitte November eine Erkältung einprogrammiert. Vielleicht würde ein Vakuum-Bett helfen? Macht jedenfalls einen super Zeichentrick-Effekt. //
21:45 //
Stephan möchte das erste Thema — aus dem Sadomarso(Quälen auf dem Mars)-Bereich – anbringen, biegt aber vorher nochmal über die Ermahnung seines Opas ab, auf keinen Fall eine „Mischehe“ (mit einer evangelischen Frau) einzugehen. Sowas als weiteres Dating-Kriterium macht doch die Partnersuche unmöglich, vielleicht bietet Tinder eine entsprechende Filterfunktion. // Jetzt das Thema: Stephan hat sich mal für einen Radiobeitrag von einer Domina auspeitschen lassen (internationaler Tag des Schmerzes, Micha reicht heiße Milch mit Bienenerzeugnis). Die Domina hat Stephan erst mal das Equipment gezeigt. Die Kunst des Quälens sei ja, ohne Spuren (nicht das, was man nach einem Autounfall hat!) nach Hause zu gehen, weil der die das Partner im Zweifel ggf. nichts davon erfahren soll. Sie hatte auch eine Schulbank für entsprechende Schüler-Lehrer-Fantasie-Befriedigung, alternativ einen Arztstuhl. Stephan wurde (mit Jeans noch an) verdroschen, spürte tatsächlich ein minikleines bisschen den Lustschmerz (Micha:“Ich wusste es!“). Es gab auch eine Zofe, die man verprügeln konnte. Wie wird diese Art von Dienstleistung eigentlich geregelt? Vertraglich? Mündlich? // Back to Sankt Martin: Ab dann fühlte man als Kind die Vorweihnachtszeit, mit Fackel (nur für die größeren Kinder) und oder selbstgebastelter Laterne. // Könnte man im vorweihnachtslichen Konsumterror mit einem (semi-erotischen) Zart&Bitter-Starschnitt-Adventskalender Erfolg haben? // Vorfreude auf die große Bescherung. Stephan hinkt mit den Trends (allgemein und auf YouTube im Besonderen) mal wieder Jahre hinterher, diesmal abgewürgt: Unboxing // Micha und Stephan erklären die Redaktion, dabei wird der Kamin ausgelabert //
38:25 //
Abriss des weiteren Ablaufs der Vorweihnachtsszeit, damals in Verbindung mit dem kindlichen Rundum-Wohlfühl-Gefühl, selbstgeschlagenen Tannen (Stephan, Schweden) bzw. Nordmann-Tannen (Micha) und väterliches Maximalgeschraube unten am Christbaumständer. // Bei echten Kerzen am Baum nur mit Eimer Wasser daneben! (Schlürfgeräusche, was für eine Milch wird eigentlich getrunken? +ZB-Randnotizen+ Frau bespritzt Kontrolleur mit Muttermilch, Kuhmilch ist übrigens auch Muttermilch) Bei Schulkind Stephan wäre beinahe mal die Bude wegen eines nicht ausgeblasenen Adventskranzes abgebrannt, es werden verschiedene Löscharten diskutiert (Wasser vs. Decke). // Song (Michas Lieblingsweihnachtslied international): Elvis Presley – Blue Christmas // Bei wem wird zuhause an Weihnachten gesungen? Stephan überinterpretiert andeutungsweise das urdeutsche Kirchenlied „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ — das ist übrigens nicht Kölsch, sondern eine Rose, die entspringt (Micha weiß einfach alles). Worum geht es eigentlich bei dem unkaputtbaren Song „Last Christmas“ von Wham!, vor dem man kapituliert hat? Wie sehr kann man davon leben? Stephan schätzt ca. 1500 Euro/Monat, will es zur nächsten Folge nachreichen. (Bei 1x abspielen 1 Cent mit 1000 Plays/Tag für 6 Wochen, also 42 Tage = 42.000 Cent, also 420 Euro, Anm. d. Red.), allein auf Spotify wurde das Lied (Stand: Nov 2019) 387 Mio. mal gespielt (ca. 3.870.000,00 Euro mit obigen Variablen, Anm. d. Red.) // Song: Chris Rea — Driving Home for Christmas //
55:16 //
Kurzes Abdriften in Radiosendungsmodus // Bescherungsprolog: Singen und Gedichte. Wie kulturell und Gitarre wertschätzend läuft es in Stephan- und Michahausen ab und riecht es eher nach Äpfel und Zimt oder nach Drohnen und Playmobil-Piratenschiff? Bei Z&B auf jeden Fall mit einem von Micha rezitiertem Gedicht. // Stephan verliert sich in Erinnerungen an sein fünfjähriges zeitverschwenderisches Hobby Modellflugzeugbau (im lichtleeren Kellerbunkerraum! Mit Motor! Direkt immer gegen den Baum geballert!) // Micha hat mal ein Modell vom „Nazi-Ufo“ aka Reichsflugscheibe geschenkt bekommen. Steht jetzt im Keller und wartet darauf, wertvoll zu werden. // +++Zart&Bitter Duett „Kling Glöckchen“ +++ als Zugabe „Schneeflöckchen“, aber von Michas Notenblatt und direkt mit Irritationen bei der luthergerechten Interpretation von Gitarre (wie puristisch muss ein Akkord?), Tonlage, Gesang und Textkonformität – wer schludert bekommt keine Geschenke! // Ankündigung des Zart&Bitter-Karneval-Songs //
75:35 //
+++Zart&Bitter Bescherung (1.Teil) +++ Schenken ist doch das Schönste!
Stephan packt (in Geschenkpapier verpackt) aus:
– geschmackvoll getroffenes (pseudoböses) Totenkopf-Kopftuch, kann man auch gaykonform in der Jeans-Arschtasche tragen
– Alf-Heft, Nummer 2, erschienen 1987, direkt mit Gag auf der ersten Seite! (Micha kennt alle TV-Folgen) // Exkurs über Dosenlacher-Serien, welche Serien fand man witzig und was ist eigentlich der Cheerleader-Effekt, der bei Micha nicht funktioniert? //
– „Liquid Candy“-Spray mit einem Stefan-Raab-Lookalike vorne drauf (schmeckt scheiße und man muss davon husten)
Micha packt (in Zeitungspapier eingewickelte Geschenke) aus:
– eine Quaterback(Der Typ hinter dem Schlägerbeim Baseball)-Maske vom Flohmarkt
– eine Gandalf-Gedächtnis-Keramikpfeife (auch vom Flohmarkt und frisch gereinigt) mit Gras (von Stephan mal aus reiner Neugierde in Holland im Coffee-Shop gekauft „ist wie beim Bäcker einkaufen!“ und in totaler Schmuggelpanik in Mikro-Dosen nach Deutschland transportiert)
103:25 //
+++Zart&Bitter Meinung+++ Stephan (der im bekifften Zustand mal ein ultra-geniales Psychogramm der Familie (kurz vor Weltliteratur) aufgestellt hat, das nüchtern leider Banalität in Reinform eröffnete) zu illegalen Drogen: Diese sollten legalisiert werden, das passiert aber nicht, weil die Gesetze von Alkoholikern gemacht werden. Kulturelle Einflüsse verhindern somit die Entkriminalisierung der Beschaffungsproblematik. //
+++Zart&Bitter Bescherung (2.Teil) +++
Stephan packt weiter aus:
– ein Mikrofon, das aussieht wie eine E-Zigarette und einen Adapter für den veralteten Anschluss (5-Punkt-Stecker) benötigt
– einen tragbaren Geldscheinprüfer (echt cool!), der auch den Bundesadler im Perso sichtbar macht //
Song aus der ZDF-Weihnachtsserie Anna (löste Ballettboom aus!), das Leben der Hauptdarstellerin Silvia Seidel endete tragisch. Gedenken an Robert Enke. Wie sehr wurde Pierre Brice auf seine eine Winnetou-Rolle reduziert? Guillermo Marchena – My Love Is A Tango // Micha kifft seit er 17 ist nicht mehr. Stephan hat einmal mit einer Architekturklasse (?) mit Engländern (??) in Berlin einen gekifft und verlor sich dann 5 Stunden geradeaus gehend im Grübelflash bis zum Stadtrand. Manche zerkauen im Rausch ihre Unterlippe. Wieviel weniger Drogenkonsumenten gibt es in den Niederlanden im Vergleich zu Deutschland? Hilfe, Quelle, verzweifelt gesucht!! Es ist übrigens kein Fakt, wenn eine Zitat-Bild-Kombination durch Facebook geistert! Micha sagt „fuck you!“ zu grenzrechten Fakenews //
131:15 //
Solche (politischen) Themen sind die Weihnachtsstreitthemen. Was wussten die Opas so? Wie meinungsfestigt ist man als 18-jähriger bei Kriegsbeginn? Mit solchen Opa-Geschichten muss man den Weihnachtsabend langsam ausklingen lassen. // Stephan wurde getauft von einem ZZ-TOP-Lookalike-Päpstlicher-„Statthalter“-Onkel in Jerusalem, der „voll einen an der Klatsche“ hatte, aber immer zu Weihnachten Apfelsinen mitbrachte, nach Weihrauch roch und bei einem Metal-Konzert nicht aufgefallen wäre. // +++Zart&Bitter Duett: „I’m Dreaming of a White Christmas“ — Wie singt man zusammen, wenn der eine keinen Text hat? „Ones“ hoch oder tief? „Fühlen“ ist keine passende Vorgabe, Stichwort Demontage und sklavisches Einhalten der Wortmenge! // Welche Sätze sagt man so an einem Weihnachtsabend? // Micha sagt auch „fuck you“ zu privater Böllerei und fordert 500 € Bußgeld, Stephan hält mit „selber machen“ dagegen, hat auch schon mal ein schmusendes Pärchen mit Pyro-Pyramide belästigt. // Weiße Weihnachten am schönsten wegen Schlittenfahren am 2.Weihnachtsfeiertag // Projekt: Die große Zart&Bitter Live-Tour 2020 – 15 Städte, 15 Kneipen! mit erster Station am Limburger Dom! // Wer bezahlt noch Kirchensteuer und wer verbringt wie den Heiligabend? (+ZB-Randnotiz+ Stephan versteht nicht, warum ein Porno länger ist als zehn Minuten) //

Allgemeine Bedankung in alle Richtungen //

Kann das Feuer nicht das Outro ersetzen?
Schwierig, also beides!
(Stephan sucht, wie immer!)

Fröhliche Weihnachten!

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