#36 Übel zerquetscht

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
Tabu-eske Eröffnungschallenge für charming Stephan: Bitte Einleitung ohne „hallöchen“ „wunderbar“ und „gemütlich“ – abgeliefert! // Startanekdote mit Blindgänger-Silvester-Rakete, was hätte alles passieren können! Die Warnhinweise auf Silvesterpyro gelten halt auch für Erwachsene! // News erreichen Stephan immer erst ein Jahr später (mindestens) // Bogen über Greta Thunberg zu einem Buch, indem Kinderkriegen auch als nicht nachhaltig bezeichnet wird. Vielleicht sind Häkelwindeln besser für Babykotmethan. Bitte keine Ökothemen heute! // Erklärungssetting: Heute aus Michas Wohnzimmer, der Gastgeber im Bademantel, dessen Lieblingslied von Udo Jürgens (untreu nur wegen der Möglichkeiten oder auch wegen eigener Themen mit sich selbst?) „Gaby im Park“ ist. //
13:01 //
Weil man entspannt ist, schweift man ab. // Muss man sich in der 36sten Folge noch vorstellen? // Der Akustik wegen steht Michas Taschenfederkernmatratze im Wohnzimmer, Stephan findet alles „wunderbar (!) gemütlich“ (!!) und schenkt sich – trotz seines Narzissmus‘ — NICHT den Siegfried-Gin (Bonner Produkt von Gerald, dem Ex-Brotbacker) ein, sondern Gin de Cologne. // Micha hat heute Beine trainiert, Stephan liest im Stern und kennt sonst nichts, weil er ein Kind, aber jetzt mal Fest & Flauschig gehört hat. // Ihm ist wichtig, dass Zart&Bitter den Leuten etwas Weiterbringendes mitgeben kann (Hörerfeedback dazu eher anders). Wären es mehr Abonnenten, wenn der Podcast „Game of Tones“ heißen würde? Wollen die Leute was aus dem Stern vorgelesen haben? Stephan macht Tonwiedereinregelgeräusche //
24:20 //
Micha möchte über Dirty Dancing sprechen, basierend auf einer Netflix-Doku über Filme aus den 80ern. Ein Film von Frauen (Drehbuch und Produktion), die einen hohen Stellenwert für die Musik zum Film beschlossen und an Bedingungen geknüpfte Sponsorengelder ablehnten. Sein Lieblingslied: Hungry Eyes (Sinnlichkeitssprühszene im Film) // Bademantelrichtengeräusch erinnert an Stephans Sportlehrer (nicht „Spocht“!), der im Geschichtsunterricht in seinen kurzen Sportklamotten einmal Ei serviert hat. Totales Trauma für Stephan und die weiblichen SchülerInnen // Song: Eric Carmen — Hungry Eyes // Zart&Bitter-Ankündigung: Auch 2020 wieder für die Hörer da, sogar mit Video (bald) und Gast (eventuell). // Vorbereitungsanekdote über fehlendes Mikro // Klärung von Michas Brillenstyle // Review der Weihnachtsfolge //
37:00 //
Klärung über Verbleib der Wichtelgeschenke. // Micha fühlt sich überlegen, Stephan aber auch! Oder ist er eher doch eher Anti-Narzisst? // Der Hanky-Code ist wichtig bei der Sexualpartnersuche (Verweis auf letzte Folge), Micha erklärt den Farbencode, Stephan möchte sowas auch für Heterosexuelle haben, über die Dirndl-Schleife hinaus. Wie gefährlich ist es, ein rotes Tuch (Fisting) zu tragen? Haben jetzt alle den total krassen Farbcode-Sex und Stephan hat wieder nichts mitbekommen? // Bevor der Song kommt, rät Micha überausführlich den traumteilnehmenden Promi zu Stephans upcoming Traumstunde: Eckart von Hirschhausen // Song: Moby — Almost Home //
47:55 //
+++Zart&Bitter Traumstunde+++ Stephans Traum, ganz frisch: Dr. Eckhard von Hirschhausen (potentieller Gast?) leitet einen Studentengruppenausflug (inkl. Stephan) in einen Wald und fliegt von einer Hipsterfrau aus einem Gerangel heraus geworfen durch die Gegend. Im weiteren Verlauf des Ausflugs folgt EvH einem von Stephan erfundenen Bierreim im Rahmen einer Sightseeing-Doppeldeckerbusrunde: „Such dir ein Kältebärchen (eine Studentin?) und halte an ihren Hintern ein Bierchen!“ und ruiniert damit direkt seinen Ruf. Ein ehemaliger Kommilitone (HNO-Arzt) von EvH nimmt den nun Geächteten auf. // Hat Stephan seherische Traumfähigkeiten? // Es gibt noch einen Zärtlichkeitentraum, wie Stephan mit einer Frau unter einer Garderobe liegend rumknutscht und beim Aufwachen leider nicht herausfindet, wer das war. // Micha hat nix für die Traumstunde. //
61:30 //
Doku-Review zu 2. Weltkrieg, Wendepunkt Ardennen-Offensive, Deutschland damals, das krasse Land. Hitler war voll der Drogi und hat entsprechende Fehlentscheidungen getroffen. Wie kann man so einem Macht geben? Micha hat die Luftschlacht-Folge gesehen. Die scheiterte ja unter Anderem an narzissmusbedingtem Informationsmismanagement seitens der Nazis. // Micha Sozialheld hat letzten Sommer eine Oma auf einer Rolltreppe gerettet und sich mit dem Fahrrad auf die Fresse gelegt, sich dabei aber trotz Alter (Zart&Bitter, beide über 40!) nichts getan, Krankenhaus wäre aber in der Nähe gewesen. Rad in Schienen ist und bleibt gefährlich! //
73:44 //
Stephan berichtet von seinen Elektrotherapie-Erfahrungen wegen Knieproblemen im klatschnassen Anzug (Teaser auf eine der nächsten Folgen) – bis zum Anschlag! (Qualm-Erzählgeräusche) und Verwandlung zum Kohlebrikett. Welcher Superheld könnte so nachempfunden werden? Elektra hat übrigens nichts mit Strom zu tun. // Micha offenbart sein Talent als Storyerfinder: Von der Stromtherapie durchs Portal in eine andere Zeit. Wie weit verträgt die Story? // Von 1984 zum TV-Format Big Brother in wenigen Wissensschritten. Stephan knackt aus dem Nichts mit 18-jähriger Verzögerung die „Großer Bruder“-Meta-Ebene von Zlatko und Jürgen Milski. // Wie anders ist Micha als Stephan, die beide aber zu einer dritten Person verschmelzen? Mainstream-Stephan bekommt ja nichts mit. // Cliffhanger-Song zu Michas nächstem Thema: Nemistade – Into Sandy City aus Level 9 The Pit  //
88:24 //
Stephan hat nie Doom gespielt. Micha erklärt Internet anno 1994 (Mailbox-System), man erinnert sich an das Modem-Geräusch, Webcrawler und diskreten Disketten-Spieletausch auf dem Schulhof. Drittes Reich-Symbolik auch in Computerspielen absolut verboten! (Stephan recherchiert für die nächste Folge den H-Gruß-Künstler, der nicht ausgestellt werden durfte) Man feierte Doom damals hart. Die Grafik! Die Atmo! Wahnsinn! Wurde nächtelang gezockt, weil: die Story! Auf den Marsmonden das Tor zur Hölle, aus dem Monster kommen! Nicht so gut wie die Story bei Frogger (nicht Froggy!), aber Stephan hat am liebsten Lemminge gespielt. // Back to Doom! Doom2! Die Doppellauf-Schrotflinte — Micha hat davon geträumt! // Überhaupt, die Zeit der Flugsimulatoren, „Stichwort Joysticks“! Was ist nerdiger? 14 h simuliert in Echtzeit nach San Francisco fliegen oder 6 Stunden wandern und dabei Podcast aufnehmen? //
102:00 //
Sehr traurig, was mit Michael Schuhmacher passiert ist, mit so viel Leben noch vor sich nach der tollen Karriere. Würde er sein ganzes Vermögen für ein „normales“ Anfang-Mittvierziger Leben eintauschen? Reichtum schützt halt nicht vor einem schlimmen Unfall oder Krankheit. // Stephan erinnert sich an seine Oma, Tennisspielerin bis zum Vereinspokalsieg, die unter Einfluss von blutverdünnenden Medikamenten einen Treppensturz nur querschnittsgelähmt überstanden hat. // Man denke an Samuel Koch oder Kristina Vogel // Grundsätzlich muss man auf sich und andere aufpassen. An dieser Stelle Warnhinweis von Micha: Keinen Kopfsprung in zu niedriges Gewässer machen! // Kurz zurück zu Stephans Oma, mit deren Rollstuhlfuhrpark er und seine Cousins immer Rennen gefahren sind und für glückliche gelähmte Kinder gehalten wurden. //
112:00 //
Listung der Zart&Bitter Vertriebs- und Social-Media-Kanäle // Sido ist nasensprayabhängig, die Dunkelziffer ist immens. Hitler war’s nicht, aber seine Soldaten von Panzerschokolade. // Weil Michas Auto in einer Garage im Hochbett parkt, fällt Stephan, dem ehemaligen Architektur(!)studenten ein, wie er einmal das Auto seines Chefs in einer Doppelparkergarage zerquetscht hat. (Micha macht Asthmasprayholgeräusche, Stephan Riesenrosinenessgeräusche) // Stephan erzählt von seinem MädchenfürAlles-Praktikum beim Film Goldene Zeiten (mit Dirk Benedict, dem Typ vom A-Team) // Cliffhanger-Zwischensong: Nick Cave – Into My Arms //
123:50 //
Hinweis auf die Zart&Bitter-Playlist, hörbar im Auto UND in der Badewanne und die Shownotes // Zurück zum Praktikum (ca. 2006), bei dem Stephan eines Tages bocklos und übermüdet eine Straße nur rudimentär sperrte – freie Bahn für Omas! (Felix-Lobrecht-Witz-Platziergeräusch, Stephan ist einfach kein Stand-Upper) Der nächste Praktikantenfail war ein fehlgeparkter Aufnahmewagen auf einem Discounter-Parkplatz, der zum Drehbeginn solide weggeschlossenwar. Seitdem spricht Wotan Wilke Möhring kein Wort mehr mit Stephan. // Nachklapp-Geschichte: Restaurant-Szene-Dreh in einem Zelt mit Fake-Toiletten als Requisite, die von Statisten bedauerlicherweise benutzt wurden. Deshalb sind bei IKEA auch die Toiletten versiegelt! // Man freut sich, dass der Film trotzdem in die Kinos kam. //

Kultige Routine: Stephan sucht das Outro.
Micha fand es nicht schlecht, kurze Evaluation der Folge.
Bald wieder eine neue!
Schönen Abend und bis ganz bald wieder!
Guten Start ins neue Jahr!




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