#41 Der Creep hinterm Gurkenglas

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
Willkommen bei Zart&Bitter, dem Talk für die spitze Zielgruppe „Männer über 40 und Frauen unter 40“, in der Lockdown-Skype-Edition mit einem kleinen Produkt-Name-Brainstorming-Feature für einen jüngeren Fan. // Oliver Janich ist als „Harald-Lesch-Widerleger“ nicht unbedingt Bildung — im Gegenteil. Damit ist der Bogen zu Xavier Naidoo schnell geschlossen. (Verschwörungstheorienerklärgeräusch) — und sowas ist [war, Anm. d. Red.] DSDS-Jury! Pietro Lombardi aber auch! // Maintenance bei der Verbindung: Stephan klingt ruckelig, weil das Handy in der Hosentasche ist, vielleicht ist auch der Raum, in dem er sich befindet, zu klein? Insgesamt erschwerte Bedingungen, Stephan verliert auch langsam Muskelmasse und hat mittlerweile Probleme mit der Schwerkraft. //
13:27 //
Wäre schön, wenn der Talk einmal so professionell wäre wie der von Daniel Aminati! These: Gäb’s bei Zart&Bitter Waschbrettbrauch, gäb’s bestimmt auch 100K Follower mehr! Aber: lieber organisch wachsen und Schnellverglühung vorbeugen! // Stephan vermisst ein bisschen das „im Sommer nach Feierei frühmorgens nach Hause kommen“-Gefühl und wollte mal, — Achtung! Zart&Bitter-Classics! — ein Schaf mit den Zähnen reißen // „vegan“ wäre die perfekte Identität für Stephan (mit Flatterhose und Outdoor-Yoga), er ist aber zu schwach. Im Gegensatz zu Steve Jobs, der Asket der wochenlange Körperhygiene vermieden hatte, in dem Irrglauben, er würde keine Gerüche produzieren und barfuß-exzentrisch Verträge verhandelt hat. // Eigentlich wollte Stephan nichts sagen, weil er keine Themen hat. //
23:28 //
Zart&Bitter vs. Fest&Flauschig – wer macht eigentlich wen nach? // Stephan ist eigentlich neidisch auf Michas Leben. Der würde ihn direkt fallen lassen, wenn Stephan sich talktechnisch umorientieren würde! // +++Zart&Bitter-Filmtipp+++ (jetzt ausführlich): „Der Leuchtturm“ — mit Willem Defoe und Robert Pattinson (kennt man aus diesen Filmen für Teeniegirls, in denen Unterhaltungen gern mal oben ohne geführt werden). In der ersten Hälfte leichter als in der zweiten, das ist alles etwas sperriger. Mehr Kunst als Film. Muss man in der Stimmung sein, sich das anzuschauen, wie die Leuchtturmwärter wochenlang isoliert im „Homeoffice“ arbeiten. // Isolation war/ist auch für El Chapo eher uncool. // Wie wichtig ist Sozialisation für Kleinkinder im Vergleich zum Einsiedlerwunsch eines Vierzigjährigen? // Stephan ist eher kein Vermisser, eher ein Projektfummler, hat aber Bock auf Robinsonade. //
36:15 //
Stephan erschrak sich neulich selbst als Creep beim Einkaufen: Getrieben vom Abstandszwang zu einem hustenden Mitmenschen versteckte er sich hinter einem Regal und beobachtete aus der Ferne — ebenfalls beobachtet von einer Frau mit Kind. Ihm würde eine YPS-Ausrüstung sicher gut helfen! // (Corona-Quarantäne-)Song: Bobi Wine – Corona Song //
Micha hat sich jüngst eine alte „klassische“ Vorabensendung „Na sowas!“-Folge (mit prägnanter Titelmusik) von 1985 angeschaut und war (natürlich) begeistert. Stephan (Portweinentdecker) hat damals nicht so viel Fernsehen geschaut, deshalb erklärt Micha ergänzend auch nochmal den ZDF-„Wunschfilm“ (Song: Titelmusik auf die Playlist). Micha hat die komplette Folge protokolliert: Männerrock-Designer, David Cassidy, „Klassentreffen“ (man altert ja ganz anders heutzutage), Gregory Hines, Sepp Maier und Wolfgang Kleff, Götz George (Promo für „Abwärts„) und Hannes Wader mit „Abschied„, einem Ins-Mark-Treffer-Lied.
60:53 //
Stephan hat nichts zu tun, hängt in seinem Hausgefängnis bis zur Impfstoff-Findung in seinem Kabuff fest. // Gibt’s heute noch deutsche Liedermacher, die die Gesellschaft durchrütteln, wie damals Grönemeyer oder Falco? Nena hat Deutschland mit „99 Luftballons“ verändert. Karriere-KickOff war auf jeden Fall der Gig — bei welcher Musiksendung? (Im Musikladen und nicht! ZDF-Hitparade) im roten Mini –mit „Nur geträumt„. Man diskutiert ein wenig heftig über die Eckdaten dieses Nena-Urknalls. Kommt alles auf die Playlist! „99 Luftballons“ hat man schon sehr überhört. Dann lieber Münchner Freiheit. Und Trio — Da Da Da. Dann kann auch gleich noch von Alphaville – Forever Young mit drauf, auch ohne Durchschüttelung. //
71:30 //
1986 hatten fast alle Kinder Life is Life als Lieblingslied // Neulich im Irish Pub: Micha und Stephan werden akustisch von Van Halens Jump belästigt, aber finden es ist irgendwie „ganz geil“ — ist ein bisschen wie der Nahost-Konflikt, eine Art resignierter möglicher Resignationsfrieden — ?? — ganz klarer Fall von Altersmilde! //

Vielleicht ist auch Altersfrieden, dass Micha Stephan sein Dasein gönnt. Mit diesem Schattensprung bleibt nur eins:
Bleib‘ gesund!
Du auch!
(Outro)

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