#52 Die große Zartventsfolge

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
Zart&Bitter ist der Podcast, den man hören kann, wenn man alle anderen schon durch hat. Stephan regelt dafür fachmännisch die Temperatur, während nebenher Energiesteine gestreichelt werden, der Zen-Garten wurde ja verschenkt. Jetzt die Adventsfolge, um die HörerInnen (zwei! Stunden!) mit allen Varianten von Glühwein- und Dominosteinlebensmitteln zu umarmen! Man dekliniert dazu kurz mal Discounter-Namen und -klischees. // Micha stellt alle Themen zugunsten Stephans Agenda hinten an und überreicht eine total peinliche Baskenmütze, das Symbol aller hippen Fashionwannabes Ü40 in den 80ern, hier jetzt aber das Symbol für in Produktion befindliche ZB-Krimi-Hörspiel, das bald rauskommt! // Stephan hat etwas unheimliches erlebt in dem städtischen Brachland, in dem er wohnt (Micha stört den Spannungsaufbau): Er spielt das nachts aufgenommene geheime Geräusch ab, das Micha direkt als Fuchs (und nicht als Kind!) identifiziert. // Song von der Krachmas-Night: Smokin Suckaz Wit Logic – Mutha Made Em (von einem HOMEBOY-Sampler „Loud Couture“) // Man diskutiert die eigenen Mitgroove-Moves von Typen beim Musikhören. //
20:10 //
Micha findet es komisch, wenn Eltern den Musikgeschmack ihrer Kinder bewusst beeinflussen wollen. Stephan kennt den seines Sohnes genauer, nachdem dieser nicht mehr das Eisenbahn-Karussell fahren wollte wegen schlechter Schlager-Hintergrundmusik. // Micha tut es leid, dass er die Fuchs-Story so untergraben hatte. Beinahe hätte man in Stephans Haus anhand der Geräusche die Polizei gerufen! Seit wann machen Füchse solche Geräusche? Erst mal einen Song dazu: Ylvis — What Does The Fox Say (ist gar kein Blödelsong, sondern cool!) // Man kommt von diesem Fuchs in der Stadt nicht so richtig los. // Stephan ist irritiert über die Kommunikation von Profi-Fußballern auf dem Platz, die unterscheidet sich ja überhaupt nicht von der Holzliga! // Diego Maradona ist gestorben (Stimmung latent angespannt. Micha ist aber nicht sauer!). Man arbeitet nochmal die „Hand Gottes“ auf und die Tatsache, dass es mehrere WM-Finals in der Konstellation Deutschland – Argentinien gab. War Maradona denn wirklich so gut? Ja. // Früher hat man noch nicht „Fuck“ gesagt, sondern eher „Scheibenkleister“. // Micha hat sogar die Aufstellung der Mannschaft vom Finale 1990 parat! Stephan erklärt, dass die Deutschen auf dem Platz eher „hacken“. während die Südamerikaner eher „tänzeln“. Wie sind die Spieler denn sozialisiert? Maradona hat nach seinem Aufstieg halt krass gelebt. // Damals war das ja üblich, mit der Mannschaft einen Song aufzunehmen. 1986: Song: Peter Alexander — Mexico Mi Amor [Hier auf vielfachen Wunsch das Video, Anm. d. Red.] //
48:45 //
Wer lebt denn noch von der Mannschaft aus diesem Video? Wer trägt eigentlich Toupet, und wer ist denn noch gestorben? Stephan kennt „Schmidteinander“ nicht, Micha klärt auf: Er hat immer Schmidteinander geguckt, fand’s mega und war das erste Mal länger auf als seine Eltern. Eine Art Klamauk-Talk-Show mit Gästen, Micha fühlte sich total erwachsen dabei und musste auch Schulkameraden davon überzeugen. Stephan erklärt nochmal seine Auslandsbiografie und seine TV-freien Jahre (Internat) // Herbert Feuerstein ist NICHT auf dem Cover des deutschen MAD-Magazins drauf, sondern Alfred E. Neumann! // Micha hat auf dem Speicher MAD gelesen und NICHT mastubiert! // Man spricht über das „hängende“ Auge von Karl Dall, der ja Sidekick bei „Verstehen Sie Spaß?“ war. // Micha bereitet sich immer auf die Sendung vor, bei Karl Dall weiß er alles. Karl Dall sah schon immer alt aus. Auch bei Dall-As. // Stephan sucht den Fachbegriff für krass reduzierte Sprache und liefert Hard-Facts über Stefan Remmler. // Song: Keine Sterne in Athen — Stefan Remmler //
1:12:25 //
Stefan Remmler war schon ein cooler Typ. // Michas Lowlight 2020: Seine Knie-Op mit einer Meniskus-Teilresektion, aber: Abholung von Stephan direkt am Aufwachbett über einem Supermarkt! Das faszinierende bei so einer OP ist ja auch die Vollnarkose — wann ist man medizinisch noch besser überwacht als da? Es wird schummrig, dann dunkel, und dann wacht man wieder auf. Stephan hat vorher noch die Scheißegal-Happy-Pille bekommen. Der wurde auch intubiert, Micha nicht. // Michas Highlight 2020: Er hat seine Waschmaschine (Toploader) selbst repariert. // Stephan spielt deswegen Dancing in the Moonlight – Toploader ein // Die Kohlestifte mussten getauscht werden. // Exkurs: Wo kommen Silberfische her und hat das Problem jeder? Die kommen nicht wegen Dreck, eher wegen Feuchtigkeit. Der Silberfisch macht HighCarb und ist ein Lästling, aber kein Schädling. Kakerlaken gibts auch in Deutschland. In Australien waren die so groß, da hat man die noch gesehen, wenn die unterm Schrank waren. Von Kakerlaken geht’s über Startship Troopers zu Basic Instinct (Stephan:“Worum ging’s da nochmal?“) //
1:38:20 //
Zurück zu Michas Waschmaschine, und nein, das ist nicht zu langweilig (er hat Silberfischköder aufgestellt). Stephan hatte Lebensmittelmotten. Am liebsten mochten die die Mandelsplitter von 2013. Micha erzählt von seinen Reparaturetappen. Mühsam, aber nur 10 Euro! Und total nachhaltig! // Wer kennt die Silvesterrakte, die an David Hasselhoffs Kopf vorbeigeflogen ist, als er Looking For Freedom gesungen hat? // Song: David Hasselhoff — Lonely IsThe Night (Gefühlston voll getroffen), ein Lied mit einer coolen Bridge (Rammstein kann das nicht so gut) // Micha findet gut, dass Silvester nicht stattfindet. Der Kater bekommt Angst. // Stephan möchte die Serie „Devs“ empfehlen. Micha bricht manchmal Serien ab und lässt sich von Lanz oder Bares für Rares oder einer Doku berieseln. Stephan spoilert, oder doch nicht, mag aber die atypische Musik in spannenden Szenen und die Kulisse des Unternehmens mitten im Wald, man kann das „komische Wetter“ in San Francisco förmlich spüren. //
2:05:15 //
Mich hat auch noch einen Tipp (die Hörer mögen das!): „Porträt von einer Frau in Flammen„. Schwierig, den zuhause zu gucken, im Programmkino geht’s besser. Sentimental, ansprechend UND spannend, Hut ab! // Allgemeine Irritationen über die Erzählinhalte und dazugehörige -länge. Man geht nochmal auf die Gefühle und gute Musik beim Gucken ein. Der Produzent von Devs ist übrigens der Regisseur von Ex Machina und hat The Beach (das Buch!) geschrieben. // Micha möchte noch über Weihnachtsgeschenke sprechen, die man als Kind bekommen hat: He-Man Figuren und Burgen und Fahrzeuge (Stephan:“Moment, He-Man hatte Burgen?“) // Man diskutiert über die mögliche sexuelle Intention bei Elfjährigen, die sich gegenseitig massieren und mit He-Man-Figuren spielen. // Es gab auch noch She-Ra, Stephan meint aber She-Guevara anstatt von Che Guevara (er ist einfach fertig) // Micha erklärt das He-Man-Universum und die Besonderheit in Deutschland mit den Hörspielen (Maßstab für das Spielen mit den Figuren!). Er war auch Fan des Spiels Hero-Quest. //
2:21:34 //
Stephan hat noch eine Geschichte aus dem 6-Parteien-Haus, in dem er wohnt. Sein Sohn liebt es, überall zu klingeln und wurde prompt eines Tages von einer Nachbarin reingebeten. Das Wohnzimmer dort war voller Teddybären. Es war sehr spooky — oder ein Vorrat für Bares für Rares. Zu jedem Teddy wurde die Bezugsgeschichte erzählt, während der Ehemann der Frau im Hintergrund dezent vor sich hin rülpste. Seitdem klingelt Stephans Sohn nicht mehr an den Türen der Nachbarn. // Song: Boy Sets Fire — Rookie //
Stephan will seinen Traum doch nicht erzählen. Er eröffnet dann das nächste Mal direkt damit.
Nächstes Jahr dann.
Wir hören uns wieder.
Silvester kommt das Hörspiel. Ganz großes Kino.
Tschau.


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