#64 Zen&Zenlichkeit 2

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
In dieser Folge passiert heute …. nichts: Nichts denken, nichts machen – eine Folge ohne Inhalt. Aber diesmal mit Absicht! // Stephan als hektischer Typ isst jetzt mal ganz achtsam eine Brombeere. Es schmeckt herrlich — dieser in wenigen Sonnentagen eingefangene Zeitmoment, vollkommen rein und unverstellt! Micha hat heute Fastenfreitag, will morgen aber die restlichen Brombeeren ins Porridge packen. // Unbedingt Schuhe ausziehen! Stephan macht Plinki-Plonki-Musik mit der Stahlzungentrommel. Micha hat seine ganze eigene Meditationsmethode, gerne zum Einschlafen: Er stellt sich vor, er macht bei Game of Thrones die Nachtwache. Man rekaptuliert kurz die Anekdote mit Stephan als Jon Schnee beim Karneval. // Jetzt wieder zurück zum Keine-Gedanken-Haben-Modus, Stephan zählt sicherheitshalber bis Drei bis zur absoluten Bedeutungslosigkeit, Micha interveniert latent panisch bei Zweieinhalb. Man versinkt tief in den meditativen Zustand, fällt weiter und weiter in den entspannten Zustand (Micha räumt mal die Brombeeren weg und holt den Melissen-Tee.), Stephan lädt ein zu einer spirituellen Reise ans Meer, (dabei wird der Tee angereicht). //
20:23 //
Stephan moderiert die spirituelle Reise, Micha ergänzt mit konkreten Hinweisen und findet, alle könnten sich mal hinhocken und tief in den Hockschmerz atmen. Die Reise beinhaltet eine Bootsfahrt und das u l t i m a t i v e Wohlbefinden von warmen Sand an den Füßen und eine Begegnung mit einem Schamanen (Rasselgeräusche) // Diese Folge wird bestimmt die Durchbruchfolge in der internationalen Podcast-Szene! // Stephan macht exotische Schamanengeräusche, Micha lässt sich nicht fallen und hält sich am „Wie lange geht das denn noch?“ fest. Die Reise führt auf eine Insel, auf der man theoretisch auch leben kann (mit fünf Dingen, die einen glücklich machen) – dann geht’s wieder zurück zum Boot und von Fünf runtergezählt ins Bonner Hier und Jetzt. Viele HörerInnen haben vermutlich sowohl als auch abgeschaltet. // Bevor das Lied kommt, verursacht umgekippter Tee Thermik wegen der herumstehenden Technik. // Song: Witthüser und Westrüpp – Der Jesuspilz //
39:00 //
Micha ist Grünpate geworden und pflegt ein Grünbeet. Er hat natürlich Lavendel, Thymian und Rosmarin gepflanzt. Wer kennt die Lavendelfelder in der Provence? // Stephan macht auch gern mal richtig stumpfe Arbeit, weil die meditativ ist. Wie so Mönche, die jahrelang Muster aus Sandkörnern legen – und dann wird alles einfach weg gesaugt. Oder diese Wanderung um den Berg, die man 100x im Jahr machen muss, sieben Jahre lang. Nichtstun ist einfach viel herausfordernder als etwas tun! // Nachts stellt sich Micha inhaltsschwere Fragen: Wieso beharkt er das Beet und hört Alf zum Einschlafen? Ist das nicht peinlich? //
48:50 //
+++Zart&Bitter+++Die kleinen 5+++ Geräusche, die einen beruhigen+++
Stephan:
– Aquarium-Geräusch, das leise Blubbern und Plätschern
– spielende Kinder auf dem Waldspielplatz (mit Hörprobe)
– morgendliches Tröpfeln von Filterkaffee in der Maschine
– Meer (das absolute Ur-Geräusch, älter als die Dinos oder jegliches Leben auf der Erde, Micha hat noch eine Seekuh– Fütterungsanekdote, Stephan haut wieder Fakten raus: 2% aller Tiere auf der Welt sind noch Wildtiere, der Rest alles Nutztiere)
Micha:
– Wind in den Bäumen
– leichtes Grummeln vom Wetterleuchten in der Ferne (Stephan versucht das Geräusch nachzumachen)
– zwitschernde Vögel (alles, außer Tauben!)
– Autobahn (entfernt, nachts)
– Erwachsenengeräusche im Wohnzimmer, wenn man als Kind schon im Bett liegt //
1:15:08 //
Schamanische Verabschiedung, die Rassel erinnert ein wenig an einen Butt-Plug. //
Song zum Rausgehen: Azimüth – Manhã //
Danke für’s Hören,
Ciao!

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