#42 Die Schneise in der Tanne

Folge auf Spotify // Zeitangaben entsprechend

00:00 //
Stephan (Godfather of Podi-Talkie) macht einen Kaltstart und sucht ausnahmsweise mal das Intro, Micha übernimmt die Einleitung vom beständigen Holz-Liegestuhl aus. // Mittlerweile ist ja klar, das Corona und der Lockdown natürlich alles Fake ist! Genauso wie die Zart&Bitter-Folgen (nie hochgeladen) und das Hörer-Feedback, das Micha Stephan weitergeleitet hat. // Der Elektro-Schocker ist nicht mehr dabei, Stephan trinkt trotzdem zur Sicherheit weniger, wegen Schmatzen. // Micha hat lauter Ecken vorbereitet: Literatur-Ecke, Musik-Ecke, Tier-Ecke, Wort-Aussprech-Ecke („Reterritorialisierungsprozess“ aus „Männerfantasien„) // Er hat außerdem alle „Game of Thrones„-Bücher gelesen, von diesem „versoffenen Typen„. // Stephan findet seinen aktuellen Corona-Lifestyle gar nicht mehr so schlimm, weil er sich selbst gelockert hat. // Norbert Blüm ist gestorben. Der war echt „wahnsinnig klein“. Stephan hat ihn mal interviewt, in der Blüm’schen Hobbit-Gründerzeitvilla mit bürgerlich-wohnhaftem Interieur. Er musste nicht die Schuhe ausziehen. Norbert Blüm (lockerer Typ, oft imitiert), der Mann mit dem Satz, hat sogar u.a. bei Ratzinger studiert. // Der Sohn von Norbert Blüm ist der Schlagzeuger von Brings. //
20:53 //
+++ Michas Musik-Ecke +++ Song: Rezerwat – Zaopiekuj się mną (aus der Serie „Im Sumpf„, eine Serie mit „Charme und Reiz“) — lokalradiolike abmoderiert. Wo gibt es eigentlich die ZB-Playlist? // Corona verhindert Umarmungen. Stephan fehlt das Angefasse ein bisschen und klatscht allein um 21 Uhr auf dem biederen, grauen Balkon. // Man spricht über Atemmaskenpreise und -notwendigkeiten und daraus resultierende Atemnot und Abstandsignoranz. // Stephan hat das Vogelhaus in der Tanne aufgehängt. Ganz oben. Ging nur mit einer gesägten Schneise in die von Nachbar Dieter gepflanzte Tanne. // Warum nimmt Stephan eigentlich kein Ritalin? Vielleicht hilft auch kiffen. // Zurück zu Musik-Ecke, mit einer Albu m-Besprechung: Type O NegativeOrigin of the Feces (1993 erschienen), „der Ursprung der Fäkalien“, Micha beschreibt das Cover aus Gründen. Das Album ist mit neuen und alten, neu eingespielten Songs (mit neuen Liednamen), die mit Fake-Publikum als „not live at Brighton Beach“ veröffentlicht wurde. Stephan ist überrascht, dass Metal-Bands auch Humor haben. Das Album ist ein schönes Erlebnis, auch für Nicht-Metal-Fans. Stephan beschreibt auch nochmal das Cover. Könnte es auch was anderes sein? Sind das die eigenen Hände? //
44:50 //
Kater Merlin isst den Schnittlauch // Stephan liebte (wie alle) in den 90ern Pearl Jam. Der Song, den er spielen möchte, ist „von dem Album mit dem Schaf„, einem der am schnellsten verkauften Alben aller Zeiten. Song: Pearl Jam – Indifference // Stephan steht gar nicht auf die Radiomusik, er ist ihr nur ausgesetzt. // +++Zart&Bitter Traumstunde +++ (sexuelle Komponente nur auf der Meta-Ebene) Stephan frisch eingestellt als junger Anwalt in einer Kanzlei — voller Freude über die Wertschätzung! Der ebenfalls eingestellte Kollege (Polizisz undercover) hat direkt alles durchschaut. Bei einem Personalgespräch wird der Kollege unter betäubt gesetzt und durchsucht. Danach kann er leider aus Wahrnehmungs- und Erheiterungsgründen nicht die Verstärkung rufen. Die Anwälte sehen alle aus wie die HappyMeal-Figuren (Stephan bestellt irl immer noch stoisch die Junior-Tüte), die Kanzlei wie eine PacMan-Grafik. Mittlerweile läuft eine Gerichtsverhandlung in der Kanzlei, im Publikum sind Jura-Studenten aus einer Verbindung und plädoyer-battlen sich mit den Angeklagten. Es scheitert alles am unaussprechlichen Namen (Woszsmiczwosz) eines Studenten. //
67:00 //
Wer kennt den Studenden aus dem Traum? Warum träumt man sowas? // Micha erzählt von ZZ TOP, der Gedankenbogen kommt über deren Auftritt bei Zurück in die Zukunft, Teil 3 // Exkurs: Wie erklärt man einem Vierjährigen, was Vergangenheit ist? Klappt schlecht mit dem Film-Plot und einer Klorolle // Song: ZZ TOP – Doubleback // Nach einer Kurz-Review der Back2TheFuture-Teile, muss klar sein, dass Stephan seinen Sohn zeitnah mit solchen Filmen an das Thema „Zeitreisen“ heranführt, besonders auch wegen der „Johnny Be Good“-Szene // +++Zart&Bitter Corona-Ecke +++ Eine Hörerin ermöglichte Einblicke in die Versorgungsrealität in einer Unfallchirurgie zu Zeiten von Corona (abseits des sonstigen non-chalanten Talks): Schutzkleidung und -ausrüstung und Masken sind absolute Mangelware. Corona ist nicht ähnlich einer Grippewelle! Desinfektionsspender werden geklaut! Wichtig ist: Infektionsketten durchbrechen und dadurch auch medizinisches Personal schützen! In der Klinik werden zusätzlich Brillen und Hauben getragen, die mehrfach am Tag gewechselt werden müssen! // Stephan hat eine fragwürdige Corona-Antiörper-Theorie: Über eine blutende Wunde in den Extremitäten könnte man sich Corona „zuführen“, so dass bis zum Erreichen des Virus in der Lunge schon Antikörper gebildet sind. //
90:00 //
5 Tiere, die Micha schon immer gut findet:
Reiher (finden alle cool, die Antonows der Vogelwelt), brauchen aber halt auch eine mega Flugschneise
Wildgänse (wegen Nils Holgersson und auch der Geräusche wegen), die aus Energiespargründen in V-Form fliegen und nicht!, weil der vorne den Weg kennt // Hinweis auf den Film
// Exkurs: Derrick-Folgen im TV-Giftschrank, Christoph Waltz bei Schmimanski, Oscarpotential schon beim Amokläufer von Euskirchen zu sehen. //
Rehe (was man am Waldrand in der Eifel so im Garten hat) // Micha und Stephan werden später mal Pilzmafiasammler-Wildhüter auf dem Land
Feuersalamander (ehem. Opfertiere, gibt’s nur wild!), mussten oft von der Kellertreppe hochgetragen werden // Stephan hat früher Kröten aus dem Gulli gerettet.
// Gibt es eigentlich Tiere, die noch NICHT Horrorfilmfeatures bekommen haben? //
– Fische (nicht Aale, die sind aber auch cool. Muss mann eigentlich alles essen, was essbar ist?), besonders den Hecht. hängt auch schon mal ausgestopft in der Küche von Großtanten, Stephan hat schon mal einen gefangen — Idol! //
110:30 //
Stephan vergleicht das Meer in Schweden wie eine große Suppe: an allen 30 Haken je ein Fisch! Ist das Wetter wegen der aktuellen Lage so gut? Der Himmel ist zu blau. //
Danke für die wunderbare Sendung.
Outro wird reingeschnitten.
Tschau.

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